Alexis und sein Team auf Erden - oder wie ein Buch entsteht ...


Ein Buch zu schreiben ist eine Sache, eine andere ist es, es zu veröffentlichen.

Die Bände um Alexis werden nicht "einfach so" gedruckt oder als E-Book auf den Markt gebracht. Es steckt viel Arbeit dahinter. Bevor ich eine Geschichte schreibe, recherchiere ich sorgfältig. Zum Beispiel gibt es im vierten Band "Alexis-Doping für die Rentiere" eine, die sich mit dem Weinanbau in Zeiten des 2. Weltkrieges befasst. Zunächst besorgte ich mir Literatur zu dem Thema, dann folgte ein Besuch in der Bibliothek des Heimatvereins Königswinter. Dort befindet sich eine Akte, aus der hervorgeht, wie damals die Reblaus die Trauben geschädigt hatte, so, dass die Winzer sie fast gar nicht mehr verwenden konnten. Das war verheerend für die zumeist kleinen Betriebe. Viele von ihnen gaben damals auf.

Im Zuge der weiteren Recherche kontaktierte ich den Winzerverein Unkel, deren Mitglieder mir, bei einer ganz und gar nicht trockenen Recherche, weitere Informationen gaben und natürlich noch mit der einen oder anderen Anekdote aufwarteten. Auch das Haus Rabenhorst in Unkel beantwortete mir  ein paar Fragen, bevor ich endlich mit dem Schreiben der Geschichte loslegen konnte.

Als alle Erzählungen beisammen waren, übergab ich sie an Brigitte Schmidt, die sie Korrektur las. Eine Fassung dieses korrigierten Manuskriptes erhielt mein Verleger Franz König, der es an Raimund Schüller weiterleitete, damit er die Zeichnungen erstellte. Franz König gab dann ein Kopie an Nicole Mrazek und sie begann mit dem zweiten Lektorat. Nun ging es eher um das "Feintuning". Für bestimmte Formulierungen schlug sie Änderungen vor, fand aber auch immer noch Fehler. Diese Änderungen und auch die Zeichnungen, ich nenne sie gerne die "Schüllerschen Meisterwerke", arbeitete Franz König in die Datei ein, die für den Druck benötigt wurde. 

Dann erhielt ich meine Geschichten wieder, dieses Mal zum Überprüfen. So manches hatte sich da verschoben, das eine oder andere Bild stand an der falschen Stelle. Und immer noch hatte der Fehlerteufel zugeschlagen! Ich setzte meine Anmerkungen in die Datei und schickte sie an meinen Verleger zurück. Noch zwei oder drei Mal wiederholte sich das, bis ich guten Gewissens die Freigabe erteilen konnte. Dann wurde die Datei in die Druckerei gesendet und in ein E-Book-Format umgewandelt.

Die Arbeit hat sich gelohnt, der neue Band ist wirklich schön geworden!

 


Der Verleger:

Franz König, geboren 1951, gründete im Jahre 2006 den Verlag ratio-books. Seine Zielsetzung: Er möchte Autorinnen und Autoren helfen, ihre Bücher in kleinen Auflagen zu veröffentlichen.  Bevor er sich zur Ruhe setzt, möchte er 1000 Autorinnen und Autoren die Möglichkeit gegeben haben, ihre Werke in Buchform oder als E-Book veröffentlicht zu haben. Im Jahre 2014 gründete er den Druckshop ratio-books. Hier bietet er gute Produkte zu günstigen Preisen.

Als besonderen Service liest er die eingehenden Texte allesamt selbst vor dem Druck Korrektur. Er möchte mit diesem Angebot vor allem junge Unternehmer unterstützen. Seine Zielsetzung für den Druck-Shop: Vor dem Eintritt ins Rentenalter möchte er 100 Grafiker zu seinen Kunden zählen.

Franz König lebt in Lohmar.

 

Die Biografin:

Claudia Knöfel, am 26.12.1964 in Gelsenkirchen-Buer geboren, schreibt seit über zwanzig Jahren die Geschichten über den Weihnachtsengel Alexis. Die erste ersann sie als Weihnachtsgeschenk für die Familie und Freunde. Weitere Erzählungen folgten. Die ersten beiden Alexis-Bände wurden 2010, wie die folgenden auch, bei ratio-books verlegt. Im Jahre 2015 erschien das Buch "Zeus kauft ein - 24 vergnügliche und lästerhafte Plaudereien", ebenfalls im Verlag ratio-books.

Claudia Knöfel studierte Politische Wissenschaften und Geschichte in Bonn  und absolvierte danach eine kaufmännische Ausbildung. Heute ist sie Inhaberin eines

Fachgeschäftes für Gardinen und Dekorationen. Sie lebt in Niederkassel bei Bonn. 

 

Der Zeichner:

Raimund Schüller, geboren 1950, traurigerweise und viel zu früh verstorben im Jahre 2018.  Er war Dekorateur und „All-round-man“ mit hervorragender künstlerischer Begabung fürs Malen und Gestalten. Er hat nicht nur die genialen Zeichnungen für alle bisher erschienenen Bücher von Claudia Knöfel erstellt, sondern auch viele Wände, Karnevals­wagen und Kulissen mit seinen Bildern geschmückt. Und er hat auch die Holz-Figur des Krummziebel Josef gebaut, die die Biografin bei Alexis-Lesungen und Präsentationen stets dabei hat.

Raimund Schüller lebte in Lohmar. 


Die Lektorinnen:

Nicole Mrazek möchte ihre Biografie nicht im Internet lesen. 

Brigitte Schmidt, geboren 1941 in Berlin, entstammt einer alten Lehrerfamilie. Daher ihre Aversion gegen Fehler. Seit 2004 liest sie bei allen Heften, die der Arbeitskreis Stadtgeschichte Sankt Augustin herausgegeben hat, ehrenamtlich Korrektur. Seit 2005 ist sie Vorsitzende der Partnerschaftsvereinigung Sankt Augustin - Szentes e.V. Wegen der sozialen Arbeit, die sie und ihr Mann Werner Schmidt in der ungarischen Partnerstadt geleistet haben, erhielten sie die Ehrenurkunde der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft und die Verdienstmedaille der Stadt Szentes. Brigitte Schmidt ist auch aktive Karnevalistin: In der Session 2005/2006 übernahm sie den weiblichen Part des Prinzenpaares in Sankt Augustin. Seit dem Jahre 2008 korrigiert sie alle Geschichten, die Alexis seiner "Biografin" diktiert und ist bekennender Fan des Weihnachtsengels. Brigitte Schmidt lebt in Sankt Augustin.