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Johannisbeergelee nach himmlischer Rezeptur

Der Krummziebel Josef hat schon vor einigen Wochen mit den Vorbereitungen zur Weihnachtsbäckerei begonnen, wie die Biografin des Alexis aus zuverlässiger Quelle erfuhr. Zunächst checkt der Chef der himmlischen Backstuben die Vorräte und ordert Nachschub, dann beginnt er mit dem Marmeladekochen. Marmelade? Wozu man die braucht? Ganz einfach: für die Füllungen mancher Plätzchensorten, zum Beispiel für Linzer Augen. Die schmecken besonders gut mit Johannisbeergelee. Im Prinzip sei das ganz einfach, war zu hören. es brauche nur ein wenig Zeit. Und hier ist es, das Rezept, das die Biuografin nachgekocht hat und das auf erfreuliche Resonanz stieß.

Genaue Mengenangaben waren nicht zu erfahren, denn der Krummziebel Josef stellt natürlich das Gelee in riesigen Mengen her, schließich soll es für die gesamte Weihnachten feiernde Weltbevölkerung reichen. Also, einfach schauen, wieviel in den Topf passt.

 

Johannisbeeren waschen und mit einem Schuss herben Cidre oder Apfelsaft in einen Topf beliebiger Größe geben, dabei höchstens zu 3/4 füllen und ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Beeren aufgeplatzt sind. Immer mal wieder umrühren. Dann durch ein Sieb streichen und mit der gleichen Menge Zucker noch einmal aufkochen. Dabei den Topf nur bis zur Hälfte füllen, denn das Gemisch steigt während des Aufkochens. Der Vorgang sollte im Wortsinn eine "rührende" Angelegenheit sein, denn wenn das Gelee überkocht, dürfte das nur Putzteufel freuen. Also: Rühren, rühren, rühren - am besten mit einem Holzlöffel. Nach ca. 15 Minuten schon mal eine Gelierprobe machen. Dazu ein wenig heißes Gelee auf einen zuvor kalt ausgespülten Porzellanteller geben. Wenn es fest wird, kann man die Flüssigkeit in blitzsaubere Gläschen füllen. Dabei einen fingerbreiten Rand lassen und die verschlossenen Gläschen auf den Kopf stellen.

 

Übrigens: Wer kein Gelee mag, kann den Saft einfach einkochen und in Flaschen füllen. Der schmeckt gut in Sekt oder zu Vanillepudding.

 

Viel Spaß beim Nachkochen!