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In eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser,

 

 

dieses Jahr ist anders als sonst. Hätten wir uns Silvester träumen lassen, dass ein Museumsbesuch oder Einkauf nur mit Gesichtsmaske, aber ohne Gedränge möglich sein würde? Hätten wir es für möglich gehalten, auf Theater- und Konzertbesuche auf lange Sicht verzichten zu müssen, weil gefährliche Aerosole ein winziges, aber todbringendes Virus übertragen?

Volksfeste, Flohmärkte, Mitgliederversammlungen - alles wurde abgesagt oder verschoben.

Und natürlich auch die Ausstellungen, an denen ich immer gerne mit meinen Büchern teilgenommen habe.

Nichts wird wieder so sein wie früher. Es gibt kein "Leben nach Corona", sondern nur ein "Leben mit Corona".

Ich habe für dieses Jahr für dieses Jahr keine Lesungen geplant. Anfragen gab es, aber ich halte mich bedeckt, im wahren Wortsinn: Ich möchte nicht mit einer Mund-Nasenbedeckung meine Texte vorlesen und auch nicht meinem Publikum zumuten, mir damit zu lauschen.

Ich möchte nicht das Lachen meiner Gäste durch die Membran hören.

Und Mimik ist mehr als bloßer Augenkontakt!

Daher bin ich im Moment lieber kreativ und kümmere mich auch um andere Dinge, die mir am Herzen liegen. Ich bitte dafür um Verständnis.

 

Viele Grüße

 

Ihre

 

Claudia Knöfel