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UPDATE Maskenpflicht

Mittlerweile, so habe ich den Eindruck, legen die meisten Trägerinnen und Träger der Mund- und Nasenbeckungen eine gewisse Lässigkeit an den Tag. Es gibt verschiedene Varianten, sich ihrer zu entledigen, wenn man sie gerade nicht braucht.

Ein beliebter Aufbewahrungsort ist die Hosentasche. Hier ist sie im wahren Wortsinn auf Tuchfühlung mit dem bereits dreimal benutzten und daher feuchten Papiertaschentuch, und übernimmt daher ohne Berührungsängste alle Arten von Viren und Bakterien auf ihre Oberfläche.

Frauen mit großen Handtaschen haben auch noch ein Plätzchen für die Gesichtsmaske in ihren Aufbewahrungsbehältnissen. So kommt es schon mal vor, dass nach dem Hervorkramen der Maske ("Ja, wo isse denn???") der eine oder andere Plätzchenkrümel aus der vergangenen Adventszeit die Mund-Nasenbedeckung verziert.

Auch gelegentlich zu beobachten ist die "Ein-Ohr-Variante": Das Band der einen Seite wird über die Ohrmuschel gehängt und die Maske baumelt fröhlich runter und verleiht dem Kopf ihres Trägers ein wenn auch nur zur Hälfte Osterhasenähnliches Aussehen.

Platz Eins: die Maske  eine Etage tiefer hängen, also unters Kinn. Man könnte fast meinen, DAS sei die wahrlich lässigste Lösung. Ist sie auch - bis man an einem Schaufenster vorbeikommt und darin sein Spiegelbild entdeckt. Dann stellt man fest, was für einen bescheuerten Anblick man bietet- und stopft die Maske doch lieber schnell in die Hosentasche...